Das Lichtkonzept MARINA MARRIO bekam seinen zentralen Anstoß aus der vielbeachteten und diskutierten Chaostheorie. Die unebene und scheinbar zufällig geformte Schaleninnenoberfläche einiger Muschelarten besitzt hervorragende reflektorische und lichtstreuende Eigenschaften. Gepaart mit ihrer Transluzenz und Hitzebeständigkeit wurden die Schalen der Muschelarten Ostrea crassa (die französische Auster Fine de Claire), Ostrea edibilis (die französisch-belgische Auster Belon), Pecten nobilis (eßbare Schellmuschel aus der Philippinischen See), Chlamys swifti (die Löwenpfote aus dem Nordpazifik), Pinctada martensii (die japanische Perlenauster) sowie die Schale der Schnecken Haliotis rufescens (Red Abalone aus Kalifornien) und Cellana sandwichensis (eine Napfschnecke aus Kauai) als integrale Leuchtköpfe für die Tischleuchte MARINA MARRIO eingesetzt. Den enormen Aktionsradius von etwa 1.40 m vermittelt ein Edelstahlrohr oder (LITTLE MARINA) kaltverfestigtes Kupferrohr, das der Verstellung durch den Benutzer nachgibt und ihn selber quasi zum Gestalter seiner Leuchte rekrutiert: Wenn er sich etwas Zeit nimmt, gibt er dem Material bei der Aufstellung eine selten zu sehende Grazilität. Die Leuchte wird mit der Zwingenvorrichtung, in deren Unterteil sich der elektronische Konverter befindet, an der Tischkante befestigt, kann aber auch mit einem Stellfuß frei aufgestellt werden, etwa als Leseleuchte auf dem Boden. Die Unterschiede von Schale zu Schale selbst innerhalb einer Art geben jeder MARINA MARRIO Leuchte einen sehr persönlichen Akzent innerhalb der universalen Sprachfähigkeit organischer Ästhetik. Die meisten für dieses Projekt ausgewählten Muschel- und Schneckenarten haben an den entsprechenden pazifischen oder atlantischen Küsten für die Menschen industrielle oder wirtschaftliche Bedeutung und werden kultiviert; ihre Schalen stehen so dem MARINA MARRIO Projekt zur Verfügung. Alle oben aufgeführten Arten sind als Modelle lieferbar.

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